Omas beste Hausmittel gegen Schlaflosigkeit

Omas beste Hausmittel gegen Schlaflosigkeit

Wenn du Probleme beim Ein- oder Durchschlafen hast, weißt du, wie stressig und störend eine unruhige Nacht sein kann. Viele Menschen greifen daher schnell zu Schlaftabletten, die jedoch schnell abhängig machen. Schon unsere Omas kannten Mittel und Helferlein aus der Natur, die wesentlich schonender für den Körper sind: Heilpflanzen, Fußbäder und ein süßer Schlummertrunk. 

Das sind Omas 4 beste Hausmittel gegen Schlaflosigkeit

Heiße Milch mit Honig

Wer kennt den Klassiker aus seiner Kindheit nicht? Milch mit Honig - nicht nur Omas Hausmittel sondern gerne auch das von Mama. Dieses Hausmittel kann wahre Wunder wirken, denn in Milch ist das "Schlafhormon" Melatonin enthalten, dass dafür zuständig ist, den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen zu steuern. Das Melatonin wirkt also wie ein natürliches Beruhigungsmittel und auch Honig fördert die Produktion dieses Hormons. 

Am besten trinkst du jeden Abend vor dem Zubettgehen eine Tasse warme Milch mit einem Löffel Honig. Zum einen wird dieses kleine Ritual dir dauerhaft beim Einschlafen helfen, zum anderen können Rituale dem Körper helfen abzuschalten. Achte bei der Zubereitung darauf, dass die Milch nicht allzu stark erhitzt sondern lauwarm bleibt und verwende am besten Bio-Honig, da die Alternativen in den Supermärkten meist behandelt sind und so wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen. 

Echter Lavendel als Heilpflanze

Lavendel hilft bei Magenverstimmung und Verdauungsstörungen, sein Geruch vertreibt Motten und Mücken und wirkt beruhigend bei innerer Unruhe, Angst, Stress oder Schlafproblemen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Lavendel sich beruhigend auf unseren Schlaf auswirken kann. 

Einfach und schnell können Lavendelblüten zu einem beruhigenden Tee zubereitet werden. Dafür 1-2 Teelöffel getrocknete Lavendelblüten mit kochendem Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann vor dem Zubettgehen trinken.

Keine Lust auf Tee? Kein Problem! Auch ein wohltuendes Bad mit Lavendel wirkt beruhigend und entspannend. Hierfür einfach ca. 100 g getrocknete Lavendelblüten mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Lavendelblüten herausnehmen und den Sud in die Badewanne zu deinem Bad hinzugeben. 

Ebenfalls empfehlenswert: ein Duftkissen im Bett. Dieses kannst du entweder selber machen oder du kaufst bereits ein fertiges Duftsäckchen. Du kannst es den Tag über auf dein Kopfkissen legen und bei Zubettgehen einfach neben dein Kissen legen. Alternativ kannst du auch ein paar Tropfen Lavendelöl auf dein Kissen oder Schlafanzug träufeln.

Baldrian als Heilpflanze 

Die Heilpflanze Baldrian ist bekannt für seine beruhigende Wirkung und wird häufig bei innerer Unruhe oder in Stresssituationen eingenommen. Baldrian ist aber auch schlaffördernd und ein Helfer bei Einschlafstörungen, allerdings braucht es Zeit, bis die Heilpflanze ihre Wirkung zeigt. Nach ungefähr 2-3 Wochen regelmäßiger Einnahme sollte eine Verbesserung bemerkbar sein. Anders als andere Schlafmittel, macht Baldrian nicht dauerhaft träge und müde und ist somit eine ungefährliche und natürliche Lösung um seine Schlafprobleme anzugehen.

Wie auch beim Lavendel kann man die Baldrianwurzel sehr gut als Tee vor dem Zubettgehen zubereiten. Hierzu einen Teelöffel in eine Teetasse geben und mit heißem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Baldrian ist vom Geschmack her sehr bitter und daher nicht für jedermann etwas, aber gemischt mit etwas Hopfen und Zitronenmelisse ist der Geschmack deutlich besser. Du kannst dir auch eine fertige Mischung aus Baldrian und anderen Kräutern in deinem Lieblingsteegeschäft kaufen.

Wenn du kein Fan von Tee bist, gibt es auch die Möglichkeit Baldrian in Form von Tabletten oder Pulver zu kaufen. Diese bekommst du sowohl in der Drogerie als auch bei der Apotheke. Häufig in Kombination mit Hopfen, da sie jeweils anders wirken und uns wunderbar müde machen.

Ansteigende Fußbäder

Neben Heilpflanzen können auch andere Hausmittel helfen, um wieder gut zu schlafen: die Rede ist von ansteigenden Fußbädern, also Bädern, die langsam wärmer werden.  Diese wirken beruhigend und haben eine wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Durch das stetig wärmer werdende Fußbad werden die Gefäße in den Beinen und Füßen geweitet, welches die Durchblutung fördert und somit für Entspannung sorgt. Und sind wir entspannt, schlafen wir besser. Solltest du an Kreislaufbeschwerden oder Krampfadern leiden, solltest du lieber auf ein Fußbad verzichten. 

Das Fußbad wird am besten vor dem Zubettgehen angewandt. Befülle eine Fußwanne oder einen Eimer mit etwa 33 Grad warmen Wasser und tauche deine Füße hinein. Anschließend gibts nach und nach heißes Wasser dazu, etwa eine halbe Stunde lang. Nimm deine Füße anschließend aus dem Bad heraus und brause sie kurz mit kaltem Wasser ab. Danach ziehst du dir am besten warme Kuschelsocken an, sodass du eine angenehme Wärme an den Füßen spürst. Diese wirkt nun im ganzen Körper und du kannst entspannt einschlafen.

Leidest du unter Stress und das ist einer der Gründe, der dir den Schlaf raubt? Dann habe ich hilfreiche Tipps zur Entspannung für dich. 

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